Digitale Supply Chain: Wie POS-Integration und automatisierte EDI-Abläufe Logistikprozesse beschleunigen
- Ralf Scheller

- vor 7 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 5 Tagen
In mittelständisch geprägten Branchen wie der Gemeinschaftsverpflegung stehen Unternehmen heute vor einer massiven Herausforderung. Wachsende Bestellvolumen und der Druck nach einer extrem schnellen Lieferfähigkeit lassen sich mit manuellen Prozessen kaum noch bewältigen. Wer hier nicht auf digitale Schnittstellen setzt, riskiert nicht nur Erfassungsfehler, sondern verliert im schlimmsten Fall den Anschluss an Großkunden. Als Berater für Vertrieb und Organisation im Mittelstand weiß ich, dass der Hebel für stabiles Wachstum oft tief in der Verknüpfung der Systeme liegt.

Ein wegweisendes Digitalisierungsprojekt, das ich in meiner Beratungspraxis federführend verantworten durfte, zeigt exemplarisch, wie man die Brücke zwischen externen Kundensystemen und der internen Logistik schlägt. Es handelte sich um das Projekt Digitale Supply Chain und POS-Integration bei einem namhaften Akteur der Lebensmittelbranche. Die Aufgabe bestand darin, die Schnittstellen zwischen den Kassensystemen (Point-of-Sale) externer Großkunden und dem firmeninternen SAP-ERP-System vollständig zu automatisieren.
Zu Beginn des Projekts stand eine detaillierte Prozessberatung und Analyse der bestehenden Schnittstellen. Die Herausforderung war der manuelle Aufwand bei der Datenübernahme, der eine enorme Fehlerquelle darstellte. Das von mir entwickelte Lösungsdesign setzte auf die Konzeption automatisierter EDI-Bestellabläufe. Electronic Data Interchange ermöglichte es fortan, Daten ohne menschliches Zutun direkt aus den Kassen der Kunden in das SAP-System zu übertragen. Manuelle Erfassungsfehler wurden dadurch vollständig eliminiert und das System war plötzlich in der Lage, auch größte Bestellvolumen mühelos abzuwickeln.
Damit diese Technologie ihre volle Wirkung entfalten konnte, reichte die IT-Schnittstelle allein jedoch nicht aus. In der operativen Umsetzung musste die gesamte Produktionsplanung und die Logistik-Workflows reorganisiert werden. Nur so konnte die Just-in-Time-Lieferfähigkeit dauerhaft garantiert werden.
Das Ergebnis des Projekts war eine vollständige Digitalisierung des gesamten Bestellwesens und eine drastische Reduktion der Durchlaufzeiten in der Logistik-Kette. Solche Projekte beweisen, dass technische Prozessberatung und strategische Weitsicht im Mittelstand echte Wettbewerbsvorteile schaffen. Weitere Einblicke in gelungene digitale Transformationen und Tipps für Ihren eigenen Unternehmenserfolg finden Sie regelmäßig hier im Blog von JUSTdynic oder in einem persönlichen Erstgespräch
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